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Ratgeber Immobilienverkauf – wie viel Verhandlungsspielraum ist sinnvoll?

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Tags: RatgeberHausverkaufTippsWohnungsverkaufImmobilieverkaufenVerhandlungsspielraumHausETWEigentumswohnung

Ist es überhaupt sinnvoll beim Immobilienverkauf einen Verhandlungsspielraum einzuplanen?


Wenn Sie über einen Hausverkauf oder den Verkauf einer Eigentumswohnung nachdenken und sich fragen, wie viel Verhandlungsspielraum sie einkalkulieren sollten, oder ob Sie es zunächst nicht einfach mal mit einem sehr hoch gegriffenen Preis versuchen sollten, sind Sie möglicherweise kurz davor, Ihr Vermögen leichtfertig aufs Spiel zu setzen.

In unserem Berufsalltag als Immobilien Sachverständige und Immobilienmakler erleben wir immer wieder, dass Immobilieneigentümer den Wert ihrer Immobile falsch einschätzen. Einige Eigentümer gehen zu bescheiden ans Werk, wenn sie den Immobilienwert schätzen, andere Eigentümer taxieren den Marktwert zu optimistisch. Fehleinschätzungen von 100.000,- Euro, (sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung), sind keine Seltenheit.

Wie kann sich der Verhandlungsspielraum auf den Hausverkauf / Wohnungsverkauf auswirken?

Dass Eigentümer beim Hausverkauf / Wohnungsverkauf bares Geld verschenken, wenn sie den Wert der Immobilie zu niedrig einschätzen, ist den Eigentümern durchaus bewusst. Dass sie beim Immobilienverkauf aber auch viel Geld verlieren können, wenn sie den Verkaufspreis zu hoch ansetzen, ist kaum einem Immobilieneigentümer bewusst.

Wer beim Preis zu hoch greift, dessen Verkaufserlös kann tief fallen

In der folgenden Grafik haben wir die Zahlen veranschaulicht, die eine empirische Studie der Kreissparkasse Köln in Zusammenarbeit mit der FlowFact AG hervorgebracht hat. Hier wird deutlich: Je höher der Angebotspreis über dem realen Marktwert der Immobilie angesetzt wird, desto niedriger fällt der tatsächlich erzielte Erlös aus. Gleichzeitig nimmt die Vermarktungsdauer zu. Wird die Immobilie nur 20 % über dem realen Marktwert angeboten, steigt die durchschnittliche Vermarktungsdauer auf 379 Tage. Das bedeutet für Sie, dass Sie über ein Jahr weiter für die Unterhaltskosten der Immobilie aufkommen müssen und am Ende durchschnittlich nur noch 85% des realen Marktwertes erzielen werden.

Infografik Immobilienverkauf


Die meisten Immobilienmakler waren von den Ergebnissen der Studie wenig überrascht, da die Ergebnisse der Studie bestätigen, was viele Immobilienprofis schon lange beobachtet haben. Private Immobilieneigentümer, die ihre Immobilie verkaufen möchten, sind dagegen meist sehr von diesen Ergebnissen überrascht. Die vorherrschenden Gedanken privater Immobilienverkäufer sind immer noch: "Wir setzen erst mal höher an, runtergehen kann man ja immer noch", oder: "Wir haben ja Zeit und brauchen ja auch Verhandlungsspielraum". Die negativen Folgen und drohenden finanziellen Einbußen, die ein falsch angesetzter Preis nach sich ziehen kann, sind kaum jemandem bewusst. Um noch deutlicher zu machen, was es für Sie als Immobilienverkäufer konkret bedeuten kann, hier ein konkretes Rechenbeispiel:

Rechenbeispiel Immobilienverkauf Infografik


Verhandlungsspielraum ja oder nein? Und wenn, wie viel?

Jede Immobilie ist individuell – genau so, wie auch die Menschen, die sie kaufen individuell sind. Um den Immobilienverkauf sinnvoll anzugehen und das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, muss dies berücksichtigt werden. Das ist zumindest unsere Erfahrung und unsere Überzeugung. Eine pauschale Aussage als „Patentrezept“ per Ferndiagnose liefern zu wollen, wäre daher aus unserer Sicht auch wenig sinnvoll.

Hinzu kommt, dass unbedingt die aktuelle Marktlage, sowie Überlegungen zur in Betracht kommenden Zielgruppe mit einbezogen werden müssen. In bestimmten Fällen lassen sich Immobilien durchaus auch zu einem Preis verkaufen, der über dem ermittelten Verkehrswert liegt. Wichtig ist, dass alle notwendigen Überlegungen und Analysen dazu gemacht werden, bevor man mit Verkaufsaktivitäten beginnt.

Warum wir von „Pi mal Daumen Schätzungen“ dringend abraten

Obwohl wir als Immobilien Gutachter und Immobilienmakler tagtäglich mit Immobilien und deren Marktwerten befasst sind, den aktuellen Markt unserer Region kennen und über langjährige Berufserfahrung verfügen, würden wir uns niemals auf eine grobe Schätzung verlassen sondern machen uns immer die Mühe einer nachhaltigen Marktwertermittlung. Parallel dazu werden Überlegungen zur Zielgruppe angestellt. (Für welche Käufer kommt die betreffende Immobilie in Betracht? Wie groß ist die Zielgruppe? Durch welche Maßnahmen / Veränderungen am Objekt  ließe sich die Zielgruppe ggf. erweitern? Wie steht es aktuell um Angebot und Nachfrage für Immobilien dieser Art? Und, und, und ...)

Wir machen uns nicht zum Spaß die Mühe, jedem Immobilienverkauf eine Marktwertermittlung voranzustellen, die o.g. Fragen abzuklären uns mit Marktanalysen und Grundstücksmarktberichten  zu beschäftigen usw.. Natürlich haben auch wir nach all den Jahren spontan eine grobe Zahl im Kopf, wenn wir eine Immobilie in Augenschein nehmen. Das lässt sich kaum vermeiden. Dennoch wäre es unseres Erachtens fahrlässig, mit einem solchen bloßen „Bauchgefühl“ an den Markt zu gehen. Wie die Zahlen und Infografiken deutlich machen, geht es einfach um zu viel Geld, das man leichtfertig auf Spiel setzen würde, wenn man es versäumte, alle für den Immobilienverkauf relevanten Aspekte zu berücksichtigen und in das Verkaufskonzept einzubeziehen.

Unser Rat kann daher nur lauten: Ziehen Sie einen Fachmann zu Rate. Sei es ein Immobilien Gutachter / Sachverständiger oder ein guter Immobilienmakler mit entsprechender Qualifikation und Marktkenntnis. Wenn Sie den Hausverkauf oder Wohnungsverkauf selbst nicht aus der Hand geben möchten, sondern weil Ihnen der Privatverkauf eine Herzensangelegenheit ist, holen Sie sich zumindest für diesen wichtigen Punkt einen unabhängigen Experten ins Boot. Die Investition in ein qualifiziertes Wertgutachten lohnt sich – zumal für den Immobilienverkauf in den allermeisten Fällen schon ein vergleichsweise kostengünstiges Kurzgutachten ausreicht.




Privater Immobilienverkauf: Was tun, wenn es mit dem Privatverkauf nicht klappt?

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Immobilienverkauf privat - was beachten?

Beim privaten Immobilienverkauf gibt es unserer Erfahrung nach im Wesentlichen 3 Szenarien:


1Szenario 1:

Sie haben die Immobilie inseriert, es melden sich schnell ein paar Interessenten und die Immobilie wird ohne Probleme verkauft. Dann haben Sie alles richtig gemacht, aber dann wären Sie vermutlich jetzt nicht hier, um diesen Ratgeber zu lesen.

2Szenario 2:

Sie haben viele Interessenten, aber keiner kauft? Dann scheint etwas schief gelaufen zu sein und Sie sollten das Problem schnellstmöglich analysieren bzw. analysieren lassen. Oft liegt es an einem falsch taxierten Preis, aber nicht immer ist das der Grund, warum der Verkauf trotz hoher Nachfrage scheitert.

Geschichten, die der Alltag schreibt - als Beispiel ein Fall aus der Praxis

Erst kürzlich hatten wir wieder einen Fall, in dem die Eigentümer selbst rund ein Jahr versucht haben ihre Immobilie im Privatverkauf zu veräußern, bevor sie sich uns gewandt haben. Unser Wertgutachten kam zu dem Ergebnis, dass der Verkaufspreis absolut realistisch angesetzt war und dem Marktwert der Immobilie entsprach. Die Eigentümer wären zwar nach der langen Zeit ihrer erfolglosen Verkaufsversuche bereit gewesen den Preis zu senken, dafür gab es aus unserer Sicht jedoch keinen Anlass.

Nach einer Problemanalyse gelangten wir vielmehr zu der Auffassung, dass der Privatverkauf vermutlich an der Aufbereitung des Immobilienangebotes gescheitert war. Die Eigentümer hatten das Haus zwar mit vielen Bildern und einer ausführlichen Beschreibung im marktführenden Immobilienportal angeboten und im Laufe dieses Jahres viele Anfragen erhalten, auch viele Besichtigungen durchgeführt, doch keiner der Interessenten hat das Haus gekauft. Einzelne Interessenten hatten versucht den Preis auf ein Niveau zu drücken, das aus unserer Sicht völlig indiskutabel und auch aus Sicht der Eigentümer absolut inakzeptabel war.

Schließlich haben uns die Eigentümer den Hausverkauf anvertraut und das Haus war innerhalb von 4 Wochen verkauft – und zwar zu dem Preis, zu dem es im Privatverkauf bereits ein Jahr lang erfolglos angeboten worden war. Zufall? Um an Zufall zu glauben, haben wir ähnliche Fälle im Laufe der Jahre schon zu oft erlebt. Unserer Ansicht nach war der Privatverkauf an einem ganz typischen Fehler gescheitert, der beim privaten Immobilienverkauf häufig unterschätzt wird und auch nur schwer zu vermeiden ist: mangelnde Objektivität, verursacht durch die emotionale Bindung zur eigenen Immobilie.

Warum Emotionen beim privaten Immobilienverkauf oft im Weg stehen

Sie haben Ihre Immobilie irgendwann einmal selbst gekauft, weil Ihnen die Lage, das Haus, der Garten usw. gefallen haben. Was auch immer den Ausschlag gegeben hat, für Sie war es die perfekte Immobilie – oder zumindest die Immobilie, die gute Voraussetzungen bot, sie zur perfekten Immobilie für Ihre persönlichen Wünsche und Vorstellungen zu machen. Und selbst wenn es am Anfang noch nicht ihr Traumhaus / Ihre Traumwohnung gewesen sein sollte, dann haben Sie die Immobilie im Laufe der Jahre längst dazu gemacht. SIE haben aus der schnöden Immobilie ein ZUHAUSE gemacht. Über Jahre haben Sie sich hier wohlgefühlt, vielleicht sogar Jahrzehnte lang oder fast ein ganzes Leben lang? Sie haben es gepflegt, geformt, gestaltet, und entweder viel Arbeit, viel Geld, oder vermutlich auch beides investiert, um es genau zu dem zu machen, was es heute ist. Und es ist absolut menschlich und verständlich, dass Sie Ihrer Immobilie emotional verbunden sind. Aber beim Verkauf wird genau das oft zum Problem.

Ratgeber Immobilienverkauf

Ein Beispiel – stellvertretend für viele weitere

Vielleicht lieben Sie Ihr Badezimmer in der Farbe Bahama-Beige, rosa oder xy auch heute noch, weil Sie sich noch gut daran erinnern, wie stolz Sie waren, als es – damals TOP modern - frisch eingebaut war. Sie erinnern sich noch, wie lange Sie damals dafür gespart haben und wie Sie damals von Freunden um das schicke, moderne Bad beneidet wurden. Über all die Jahre haben Sie peinlichst darauf geachtet, dass sich kein Kalk ansetzt und es so penibel gepflegt, dass es auch heute noch aussieht wie frisch eingebaut. Würden Sie hier wohnen bleiben, es fiele Ihnen im Traum nicht ein dieses Bad zu erneuern! Aus der Sicht eines Kaufinteressenten kann das jedoch ganz anders aussehen, denn der Käufer möchte möglicherweise ein Badezimmer das heute Top modern ist. Er sieht vielleicht nicht wie gepflegt Ihr Bad ist, sondern kommentiert es mit den Worten: „Oh je, hier muss ja alles raus gerissen werden!“ Dies ist nur ein Beispiel, die Liste ließe sich über alle Räume bis in den Garten beliebig lang fortsetzen und will eigentlich nur sagen:

Kaufinteressenten sehen Ihre Immobilie mit anderen Augen als Sie selbst

Ein Kaufinteressent sieht Ihr Haus / Ihre Wohnung in der Regel mit ganz anderen Augen, als Sie selbst. Würde der Kaufinteressent nach der Besichtigung einen Beschreibungstext zu Ihrer Immobilie verfassen, die Beschreibung würde sich mit hoher Wahrscheinlichkeit signifikant von der Objektbeschreibung Ihres Immobilienexposés unterscheiden. Es ist eben nicht leicht die Emotionen einfach auszuschalten und eine objektive Beschreibung zu verfassen, wenn man der Immobilie emotional verbunden ist.

Die Crux an der Sache ist, dass auch Kaufinteressenten Menschen mit Emotionen sind. Aber der Kaufinteressent hat er keine emotionale Bindung zu Ihrer Immobilie, er hat eine primär eine andere Emotion: HOFFNUNG. Er hofft, in Ihrer Immobilie genau das zu finden, was er sucht. Die Zeit von der Terminvereinbarung bis zur Besichtigung hat er genutzt, um sich die Immobilie vorzustellen und vor seinem geistigen Auge schon recht konkret auszumalen. Er erscheint zum Termin mit der Erwartung, dass die Immobilie exakt so aussieht, wie er sie sich anhand Ihrer Beschreibung ausgemalt hat. Wenn Sie sich das einmal gezielt bewusst machen, ahnen Sie wahrscheinlich schon, dass es schwierig wird, die Emotionen aus so gegensätzlichen Blickrichtungen in Einklang zu bringen.

An dieser Stelle hat ein guter Immobilienmakler einen entscheidenden Vorteil

Ein erfahrener Immobilienmakler geht täglich mit Immobilien um. Im Gegensatz zum Eigentümer hat der Makler keine emotionale Verbindung zur Immobilie, sondern kann sie ganz objektiv betrachten. Im Gegensatz zu vielen Kaufinteressenten sieht er eventuellen Modernisierungsbedarf aber auch nicht als Problem oder unüberwindbares Hindernis an. Vielmehr erkennt ein guter Immobilienmakler aus seiner Erfahrung, wo Interessenten eventuell Probleme sehen könnten, die der Kaufentscheidung möglicherweise im Weg stehen. Und für diese Probleme findet er Lösungen. Lösungen, die er dem Interessenten anbieten, erläutern und schlüssig argumentieren kann. Das ist ein typischer Bestandteil der Leistungen, die ein guter Immobilienmakler für den Verkäufer und für den Käufer erbringt.

Dass ein Makler mehr Erfahrung in diesen Dingen hat als ein Privatverkäufer ist kein Kunststück, denn ein guter Makler ist nicht nur entsprechend ausgebildet und geschult, er hat auch täglich mit Kaufinteressenten und Immobilien zu tun. Er weiß nicht nur wie die Immobilie aus dem Blickwinkel der Eigentümers aussieht, sondern auch wie sie aus dem Blickwinkel des Interessenten aussieht. Und es ist eine der wesentlichen Aufgaben eines Immobilienmaklers, genau dazwischen zu vermitteln und diese unterschiedlichen Blickwinkel soweit in Einklang zu bringen, dass Verkäufer und Kaufinteressent sich einig werden – sprich, dass ein Verkauf der Immobilie zustande kommt.

3Szenario 3:

Sie haben die Immobilie inseriert, aber es melden sich keine Interessenten. Auch in diesem Fall scheint etwas schief gelaufen zu sein und auch hier gilt es, das Problem zu analysieren bzw. analysieren zu lassen. Bei der Problemanalyse kann Ihnen möglicherweise unser Ratgeber Artikel „Checkliste Immobilienverkauf“ hilfreich sein. Prüfen Sie mit dieser Checkliste nach, ob Sie die Empfehlungen, was man beim privaten Immobilienverkauf beachten sollte, alle eingehalten haben.

Und wenn es Ihnen nicht gelingt das Problem selbst zu analysieren, holen Sie sich fachlichen Beistand. Der Immobilienverkauf ist ein so komplexes Thema, dass selbst gute Immobilienmakler quasi permanent mit Fortbildung, Marktbeobachtung und Analysen beschäftigt sind, um stets auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Insofern ist es keine Schande, den Hausverkauf / Wohnungsverkauf in professionelle Hände zu geben.

Sie suchen einen Immobilienmakler für den Wohnungs- / Hausverkauf in Düsseldorf & Umgebung?


Dann sprechen Sie uns gerne an! Wir sind als in Düsseldorf, Hilden, Haan, Solingen, Leichlingen, Monheim, Erkrath, und Langenfeld tätig.

Immobilien Sachverständiger & ImmobilienmaklerDEKRA zertifiziert

Peter Albersmann

Betriebswirt
DEKRA zertifizierter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken D1
amarc21® Sachverständiger für Immobilienbewertung

Telefon:  0211 - 730 25 55
Mobil:    0173 - 436 13 61


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir eine persönliche Beratung zum Hausverkauf bzw. zum Verkauf einer Eigentumswohnung nur leisten können, wenn die Immobilie im Raum Düsseldorf und Umgebung liegt. Hier kennen wir den Markt und sind über die aktuelle Marktlage immer gut  informiert. Unseres Erachtens ist dies eine unverzichtbare Voraussetzung, um eine gute Beratung zum Immobilienverkauf leisten zu können.

Sollte die Immobilie, die Sie verkaufen möchten nicht im Großraum Düsseldorf liegen, wenden Sie sich bitte an einen qualifizierten und erfahrenen Experten vor Ort. Eine Hilfestellung, wie Sie einen guten Immobilienmakler finden, kann Ihnen dabei unsere Checkliste Maklervergleich liefern. Darin geben wir Tipps, die Ihnen helfen können einen guten Makler für den Verkauf einer Immobilie zu finden.




Zügig und diskret zum Hausverkauf / Verkauf der Eigentumswohnung

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Hausverkauf

Welche Vorteile hat ein guter Immobilienmakler?


Beim Immobilienverkauf hat ein guter Immobilienmakler dem privaten Verkäufer nicht nur mehr Erfahrung und tiefere Sach- & Marktkenntnis voraus, sondern in der Regel auch gute Kundenkontakte zu Interessenten, die eine Immobilie kaufen möchten. So kommt es auch bei uns immer häufiger vor, dass Immobilien, mit deren Verkauf wir beauftragt werden, gar nicht mehr öffentlich auf Immobilienportalen u.ä. angeboten werden, sondern im Direktverkauf an gelistete Interessenten vermittelt werden.

Welchen Vorteil hat das für Sie als Eigentümer / Verkäufer?

Weniger Besichtigungen bedeuten auch für Sie als Verkäufer weniger Aufwand. Ein Kaufinteressent, der bereits „vorqualifiziert“ ist, wie es im Fachjargon heißt, entscheidet sich oft schneller zum Kauf, wenn ihm der Makler seines Vertrauens eine Immobilie präsentiert, die seinen Suchkriterien entspricht. So haben wir haben auf diesem direkten Wege schon einige Immobilien schnell und unkompliziert vermitteln können, ohne sie in Immobilienportalen veröffentlichen zu müssen. Zügiger und diskreter kann ein Immobilienverkauf kaum ablaufen!

Woran liegt das?  Was bedeutet „qualifizierte / vorqualifizierte Kaufinteressenten“?

Wenn wir mit Interessenten sprechen, hören wir in der Regel schnell heraus, ob es sich um Kaufinteressenten handelt, die gerade erst am Anfang ihrer Immobiliensuche stehen, oder ob sie schon länger nach der passenden Immobilie suchen. Warum? Weil die Vorgehensweisen meist sehr unterschiedlich sind. Über die gängigen Immobilienportale erhalten wir oft Anfragen von Interessenten, die gerade erst mit der Suche beginnen. Kaufinteressenten, die uns entweder im Rahmen einer Objektbesichtigung, telefonisch oder über unsere Website aktiv ein konkretes Immobiliengesuch anvertrauen, sind oft schon einen Schritt weiter:

infoKaufinteressenten, die sich an unser Immobilienbüro wenden, sind meist schon länger auf der Suche nach einem Haus oder einer Eigentumswohnung. Die Interessenten, die sich an uns wenden und aktiv ein Immobiliengesuch einreichen sind überwiegend Kaufinteressenten, die sich schon intensiv mit dem Thema Immobilienkauf befasst und wesentliche Punkte schon geklärt haben, oder mit uns gemeinsam klären.

infoKaufinteressenten, die nicht gerade erst mit der Suche beginnen, haben sich meistens auch schon mit dem Thema Immobilienfinanzierung beschäftigt und abgeklärt, in welchem finanziellen Rahmen sie sich beim Immobilienkauf bewegen können. Falls nicht, sind wir den Interessenten gerne behilflich diese Frage zu klären und organisieren ihnen gerne einen Termin bei unserem unabhängigen Finanzierungspartner Hüttig & Rompf.

infoKaufinteressenten, die nicht mehr ganz am Anfang ihrer Suche stehen, haben in der Regel deutlich flexiblere Wunschlisten und Suchkriterien als Suchende, die gerade erst mit der Immobiliensuche starten. Natürlich sprechen wir im Rahmen der Beratung auch über dieses Thema. Dabei fällt auf: Kaufinteressenten, die sich an uns wenden nachdem sie selbst schon eine Weile nach der passenden Immobilie gesucht haben, haben meist schon bemerkt, dass eine Bestandsimmobilie nicht immer alle Detailwünsche erfüllen kann. Sie sind sich dessen bewusst geworden, dass eine gewisse Kompromissbereitschaft beim Kauf einer Immobile die Chancen erhöht, das passende Haus oder die passende Wohnung zu finden. Kurz gesagt: Sie haben meist einige Suchkriterien, die zu Beginn noch als „Muss-Kriterien“ definiert waren, inzwischen auf die Liste der „Kann-Kriterien“ verschoben.

infoWährend am Anfang der Suche oft relativ wahllos sämtliche Immobilienangebote angeklickt und eifrig Besichtigungstermine vereinbart werden, sind die Kaufinteressenten, die sich an uns als Immobilienmakler wenden sind es meist leid geworden, Zeit für sinnlose Besichtigungen zu vergeuden. Die Kaufinteressenten, die sich an uns wenden, möchten in der Regel nur noch Immobilien sehen, die ihre Suchkriterien auch wirklich erfüllen und tatsächlich für den Kauf in Betracht kommen.

infoNicht zuletzt ist dann auch die Entschlussfreudigkeit der qualifizierten Kaufinteressenten i.d.R. höher. Präsentiert ihnen der Makler ihres Vertrauens eine Immobilie, die ihre Suchkriterien erfüllt, sind Kaufinteressenten, welche die oben aufgeführten Punkte bereits durchlaufen haben, meist auch bereit gleich Nägel mit Köpfen zu machen. Schließlich haben sie sich mit ihrem Immobiliengesuch ja auch aus diesem Grunde an den Makler gewandt - weil ihre Immobiliensuche nun endlich zu einem Ergebnis kommen soll, dem Kauf einer Immobilie.

Sie möchten eine Immobilie in Düsseldorf & Umgebung verkaufen?

Vielleicht haben wir auch für Ihre Immobilie schon die passenden Kaufinteressenten in unserer Datenbank. Versprechen können wir Ihnen das zwar nicht, aber wir können nachschauen. Und wir können Ihnen versprechen, dass wir unser Wissen und unsere Erfahrung einsetzen werden, um schnellstmöglich die passenden Käufer für Ihre Immobilie zu finden, falls wir noch nicht die passenden Kaufinteressenten in der Datenbank haben sollten.

Machen Sie es wie viele andere zufriedene Immobilienverkäufer vor Ihnen und sprechen Sie uns an, wenn Sie im Raum Düsseldorf und Umgebung ein Haus verkaufen oder eine Wohnung verkaufen möchten. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin zu einer unverbindlichen Beratung oder teilen Sie uns erste Eckdaten zu Ihrer Immobilie ganz unverbindlich und unkompliziert über unser Webformular > Immobilie anbieten mit.  

Ihr Ansprechpartner für den Immobilienverkauf in Düsseldorf & Umgebung:

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Checkliste Immobilienverkauf (Privatverkauf) - Ratgeber Wohnungs- / Hausverkauf

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Privater Hausverkauf / WohnungsverkaufWas ist bei einem privaten Immobilienverkauf zu beachten?

Wenn Sie beabsichtigen Ihre Immobilie privat zu verkaufen, sollten Sie im Vorfeld einige Dinge bedenken und beachten, denn ein Hausverkauf / Wohnungsverkauf will gut geplant sein.

Beim Verkauf einer Immobilie geht es immer um viel Geld. Eine Immobilie kauft man nicht „mal eben“ wie ein paar Schuhe, deswegen ist es unserer Erfahrung nach auch nicht sinnvoll, die Immobilie ohne Konzept einfach „mal eben“ ins Internet zu stellen.

Bevor Sie mit Verkaufsaktivitäten beginnen, sollten Sie sich ein paar Gedanken machen, um den Immobilienverkauf mit Konzept angehen zu können.

Einige Punkte, die zu beachten sind, möchten wir in der folgenden Checkliste erläutern. Wir weisen jedoch darauf hin, dass diese Checkliste für den privaten Hausverkauf / Wohnungsverkauf keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Immobilienverkauf ist ein sehr komplexes Thema. Jede Immobilie ist individuell und einzigartig, der Immobilienmarkt befindet sich im Wandel und kann von Region zu Region sehr unterschiedlich geprägt sein. Dadurch ist es aus unserer Sicht nicht sinnvoll ein allgemeingültiges "Patentrezept" zu liefern wollen, das jeder Immobilie und jeder Region gerecht wird. Dennoch kann Ihnen die folgende Checkliste helfen, einige der häufigsten Fehler beim privaten Immobilienverkauf zu vermeiden.

Tipp
Punkt 1: Zu welchem Preis sollte ich die Immobilie anbieten?

Dies ist ein ebenso sensibler, wie auch für den Verkaufserfolg entscheidender Punkt, der gut überlegt sein will BEVOR Sie irgendwelche Verkaufsaktivitäten starten. Bei „Bewertungsprogrammen“, die von verschiedenen (Immobilien-) Portalen im Internet angeboten werden, raten wir sehr sorgfältig das Kleingedruckte zu lesen, denn dort ist (manchmal sehr versteckt) meist vermerkt, dass die ermittelten Werte auf reinen Angebotsdaten der automatisiert erstellten Portal-Statistiken basieren – nicht auf den tatsächlichen Verkaufspreisen.

Aus diesem Grunde rechnen Gutachter und entsprechend qualifizierte, gute Immobilienmakler in aller Regel mit professionellen Bewertungsprogramm und den Daten des Gutachterausschusses, denn die Grundstücksmarktberichte der Gutachterausschüsse basieren auf den tatsächlichen Verkaufspreisen der notariellen Beurkundungen. Diese Ergebnisse können deutlich anders ausfallen als statistische Werte, die aus reinen Angebotsdaten ermittelt werden. Hier sollten Sie nicht am falschen Ende sparen, denn Fehleinschätzungen können Sie teuer zu stehen kommen.

Wenn Sie darüber nachdenken, wie viel Verhandlungsspielraum Sie einräumen möchten, sollten Sie sich zunächst mit den Risiken und Nebenwirkungen des Verhandlungsspielraums beim Immobilienverkauf vertraut machen und prüfen (lassen), ob es im Falle Ihrer Immobilie sinvoll ist einen Verhandlungsspieraum einzuräumen oder nicht.

Unser Rat: Lassen Sie den Wert Ihrer Immobilie von einem unabhängigen Gutachter / Sachverständiger oder einem nachweislich qualifizierten, guten Immobilienmakler ermitteln, bevor Sie die Immobilie zum Verkauf anbieten.

Tipp
Punkt 2: Benötigte Unterlagen zusammentragen

Wenn Sie einen Termin mit dem Gutachter / Sachverständigen vereinbart haben, (oder noch davor), tragen Sie zunächst die benötigten Unterlagen zur Immobilie zusammen. (Energieausweis, Grundbuchauszug, ggf. Baugenehmigungen, Wohnflächenberechnung, Teilungserklärung, Grundrisse, ggf. Police Feuerversicherung, ggf. Protokolle von Eigentümerversammlungen, ggf. Mietverträge usw.)

Was im Detail benötigt wird richtet sich nach der jeweiligen Objektart (ETW, Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus...) und den individuellen Gegebenheiten. (Zum Beispiel ob das Gebäude unter Denkmalschutz steht o.ä.)

Tipp
Punkt 3: Klären ob evtl. Vorfälligkeitszinsen anfallen

Wenn Ihre Immobilie noch belastetet ist, prüfen Sie wie hoch die Belastung ist und ob, bzw. in welcher Höhe Ihre Bank Vorfälligkeitszinsen berechnet, wenn Sie den Kredit vorzeitig ablösen würden. Bevor Sie aktiv in den Verkauf gehen sollten Sie für sich abklären, ob Ihr Immobilienkredit (inkl. evtl. anfallender Vorfälligkeitszinsen)  mit dem zu erwartenden Verkaufserlös abgelöst werden kann, oder ob eventuelle Finanzierungslücken noch geschlossen werden müssen.

Tipp
Punkt 4: Für welche Kaufinteressenten könnte die Immobilie interessant sein?

Eine Zielgruppenanalyse ist immer sinnvoll, wenn Sie eine Immobilie verkaufen möchten. Für wen käme eine Immobilie wie Ihre in Frage? Wo sind die passenden Kaufinteressenten anzutreffen? Wie kann man sie erreichen? Bei der Klärung dieser Fragen sollten Sie sich den Rat eines neutralen Dritten einholen, auf dessen Ehrlichkeit Sie sich verlassen können.  

Tipp
Punkt 5: Wo und wie möchte ich die Immobilie anbieten?

Auch darüber sollten Sie sich schon vorab Gedanken machen.

> Zeitungsinserate sind eine Möglichkeit.
Ein Zeitungsinserat ohne Fotos und ausführliche Beschreibung der Immobilie kann jedoch dazu führen, dass Sie viele vergebliche Besichtigungstermine haben, weil Interessenten vorab wenig Möglichkeiten haben zu beurteilen, ob die Immobilie ihren Vorstellungen entsprechen könnte.

> Immobilie im Internet anbieten
Das Internet bietet potenziellen Interessenten mehr Möglichkeiten zu entscheiden, ob das Objekt in Betracht kommt. Bei Internetinseraten empfehlen wir, im Vorfeld die Punkte zu klären, die wir im weiteren Verlauf dieser Checkliste unter den Punkten 6-9 näher erläutern.

> Darüber hinaus gibt es weitere Möglichkeiten,
die je nach Art der Immobilie und der dafür in Frage kommenden Zielgruppe durchaus sinnvoll sein können. Professionelle Verkaufsschilder können eine Möglichkeit sein, ebenso wie professionelle Printwerbung u.v.m. Entscheidend für den Erfolg Ihrer Marketing Maßnahmen ist natürlich immer, dass sie individuell auf Ihre Immobilie und die zuvor analysierte Zielgruppe zugeschnitten ist. Für eine ETW deren Balkon an einer viel befahren Straße liegt, kann zum Beispiel eine große Meshplane sinnvoll sein, das Haus das einsam in der „Prärie“ liegt, aber dafür einen eigenen Bootssteg hat, könnte man in entsprechenden Fachzeitschriften inserieren.

Tipp
Punkt 5: Welche Daten möchte ich preisgeben?

Die vollständige Anschrift, nebst Grundrissen und Fotos mit allen Wertgegenständen im Web zu veröffentlichen kann gutgehen – es kann aber auch problematisch werden, denn das Internet wird  leider nicht nur von Kaufinteressenten genutzt, sondern auch von Einbrechern und Co. Daher sollten Sie sich Gedanken machen welche Daten Sie veröffentlichen möchten. Auch sollten Sie es vermeiden Hinweise wie: „wir sind von .. bis … im Urlaub, bitte erst danach wieder anrufen“ oder „wir sind immer erst ab xx Uhr erreichbar“ in die Annonce zu setzen. (Wir sind immer wieder erstaunt, wie oft uns solche Hinweise in Immobilieninseraten begegnen.)

Andererseits begegnen uns auch häufig Immobilieninserate, in denen Immobilieneigentümer sehr vorsichtig mit ihren Daten umgehen. Unter Anbieter steht dann gelegentlich einfach nur „Herr Privat“, Frau B.“ o.ä.. Doch so verständlich der Wunsch nach Datenschutz, Privatsphäre und Sicherheit auch ist - versetzen Sie sich bitte auch in die Lage des Kaufinteressenten. Wie seriös und vertrauenswürdig würde ein Immobilienangebot von „Herrn Privat“ oder Frau B. auf SIE wirken?

Es gilt also bei der Veröffentlichung im Web einen geeigneten Kompromiss zu finden. Eine gute, ausgewogene Balance zwischen der Vermeidung von Leichtsinn durch die Veröffentlichung sensibler Daten einerseits, und vertrauenswürdigen Angaben zu Ihrer Person andererseits.

Immobilie privat verkaufen was beachten

Tipp
Punkt 6: Stellen Sie eine gute Erreichbarkeit sicher

Bevor Sie ein Inserat aufgeben, sollten Sie eine Lösung finden, um eine möglichst gute Erreichbarkeit sicher zu stellen. Anrufbeantworter / Mailboxen sind eine schöne Sache, doch Kaufinteressenten möchten ihre Fragen in der Regel schnell beantwortet wissen – am besten sofort. Bleibt der Anruf unbeantwortet, gehen viele gleich zum nächsten Angebot weiter. Möglicherweise kommt der Kaufinteressent später auf Ihre Immobilie zurück, möglicherweise bekommt er aber beim nächsten Anbieter gleich einen Termin – und kommt evtl. nicht mehr auf Ihre Immobilie zurück.

Unser Tipp: Wenn Sie nicht selbst ganztägig für Anrufe oder E-Mail Anfragen zur Verfügung stehen können, fragen Sie einen Verwandten oder Freund, ob dieser Anrufe von Kaufinteressenten entgegennehmen und eventuelle Detailfragen zur Immobilie beantworten kann oder suchen Sie sich einen guten Immobilienmakler.

Tip
Punkt 7: Vorbereitung auf den Immobilienverkauf

Sie haben eine fundierte Wertermittlung durch einen Experten erhalten und auch die Punkte 2-6 für sich entschieden und geklärt? Dann wird es Zeit sich Gedanken zu machen, wie Sie die Immobilie präsentieren möchten.

Unser Tipp: Wenn Sie das Haus verkaufen / die Wohnung verkaufen, steht früher oder später ein Umzug an. Früher oder später werden Sie also ohnehin die Garage, den Dachboden oder den Keller entrümpeln müssen – also lieber früher! Kaufinteressenten möchten gerne so viel wie möglich von der Immobilie sehen. Ein voll gestellter Keller verursacht bei vielen Kaufinteressen ein ungutes Gefühl. Gedanken wie: „Was, wenn hinter den ganzen „Kellerschätzchen“ die Wände feucht sind?“  drängen sich Kaufinteressen gerne mal auf, wenn die Räume unübersichtlich sind. Schließlich kauft niemand gerne die sprichwörtliche Katze im Sack – schon gar nicht beim Immobilienkauf.

Also: Ärmel hoch und die unliebsame Aufgabe anpacken! Und wir können Ihnen versichern: Spätestens wenn die Immobilie verkauft ist und Ihr eigener Umzug ansteht, werden sie uns für diesen Tipp dankbar sein! Denn wenn Sie anfangen die ersten Umzugskartons zu packen, wird es ein gutes Gefühl sein, dass Sie zumindest schon den Keller / Dachboden entrümpelt haben!

Zusatz-Tipp: Manchmal stehen der Entrümpelung mentale Blockaden im Weg. Sollte es Ihnen schwer fallen sich von Dingen zu trennen, finden Sie auf der Website von Opti Maler Werner Deck sehr nützliche Tipps, die Ihnen helfen können, mentale Hürden zu überspringen und die Entrümpelung effizient anzugehen.

Tipp
Punkt 8: Machen Sie sich Gedanken über evtl. auftretende Hürden

Natürlich ist es Aufgabe der Käufer für die Immobilienfinanzierung zu sorgen und den Notartermin zu vereinbaren, wenn sie sich zum Kauf einer Immobilie entschließen. Dennoch kann es hilfreich sein, sich auch als Verkäufer mit diesen Themen auseinander zu setzen, um den Käufern ggf. weiterhelfen zu können – schließlich ist ein reibungsloser Ablauf beim Hausverkauf / Wohnungsverkauf ja auch im Interesse des Verkäufers. Für private Käufer ist es oft der erste Immobilienkauf im Leben, deswegen kann es nicht schaden, wenn Sie einen Notar kennen, den Sie empfehlen können und qualifizierte Berater empfehlen können, die den Kaufinteressenten in Sachen Immobilienfinanzierung, ggf. KfW Förderung usw. beraten können. Unserer Erfahrung nach gibt es bei der Immobilienfinanzierung oft ein erhebliches Einsparpotenzial, wenn man ein Experte verschiedene Angebote für die Kaufinteressenten zusammenstellt.

Tip
Punkt 9: Das Exposé – die Visitenkarte Ihrer Immobilie

Das Exposé für Ihre Immobilie sollte nicht vernachlässigt werden, denn es erfüllt zwei Funktionen: Vor der Besichtigung vermittelt es dem Interessenten einen ersten Eindruck – und für den ersten Eindruck gibt es bekanntlich keine zweite Chance. Zweitens kann das Exposé nach der Besichtigung maßgeblich zur Entscheidungsfindung beitragen, denn in der Regel besichtigen Kaufinteressenten ja nicht nur eine Immobilie, sondern mehrere. Im Anschluss nehmen die meisten Interessenten dann noch einmal die Exposees zur Hand, bevor sie sich für oder gegen den Kauf entscheiden.

Tipp
Punkt 9.1: Professionelle Fotos

Professionelle Fotos, die potentiellen Käufern einen möglichst guten, vor allem aber auch möglichst realistischen Eindruck von Ihrer Immobilie verschaffen, sollten nicht vernachlässigt werden. Wenn Sie selbst nicht um die geeignete Fotoausrüstung und Kenntnisse verfügen, kann es sich durchaus lohnen einen professionellen Fotografen dafür zu engagieren.

Bildbearbeitung? Vorsicht!

Ob Profi-Fotograf oder selbst gemachte Fotos, die Bilder sollten Ihre Immobilie möglichst realistisch abbilden. Bildbearbeitung kann in gewissen Belangen sinnvoll sein, sie darf aber keinesfalls einen falschen Eindruck erwecken!

Sinnvolle Bildbearbeitung: Wenn Sie Beispielsweise Außenaufnahmen machen, auf denen die Kennzeichen umstehender Fahrzeuge erkennbar sind, können – und sollten – Sie diese unkenntlich machen, denn ansonsten könnte es zu rechtlichen Problemen kommen.

Sofern Sie private Familienfotos an den Wänden hängen haben, können Sie diese selbstverständlich auch unkenntlich machen, schließlich haben Ihre privaten Fotos keinerlei Relevanz für den Immobilienverkauf. Es empfiehlt sich allerdings Kfz-Kennzeichen, Personen und private Fotos auf ästhetische Weise unkenntlich zu machen, denn dicke schwarze Balken wirken im Gesamteindruck störend. Gute Grafikprogramme bieten Möglichkeiten, dieses Problem elegant zu lösen.

Bildbearbeitung von der wir dringend abraten: Jegliche Verfälschung der für den Käufer relevanten Dinge! Zeigen Sie die Fotos im Zweifel einer / einem oder mehreren Bekannten, auf deren Ehrlichkeit Sie sich verlassen können und bitten Sie diese zu beurteilen, ob die Fotos ein realistisches Abbild Ihrer Immobilie wiedergeben.

Tipp
Punkt 9.2: Die Beschreibung Ihrer Immobilie

Beim privaten Immobilienkauf und privaten Immobilienverkauf spielen auch fast immer Emotionen eine große Rolle. Für Sie ist es nicht nur ein Haus – es ist Ihr ZUHAUSE! Sie haben es wahrscheinlich über Jahre oder Jahrzehnte liebevoll gehegt und gepflegt, mit Herzblut eingerichtet, umgestaltet, umgebaut, es hängen Erinnerungen daran und vieles mehr. Sie haben sich hier wohl gefühlt, über Jahre, vielleicht sogar über Jahrzehnte. Es ist nur allzu menschlich, wenn Sie eine emotionale Bindung zu Ihrem Eigenheim haben – aber es kann sich negativ auf den Verkauf auswirken, denn unter diesen Umständen fällt es oft schwer eine Objektive Beschreibung zu verfassen. (Lesen Sie hierzu bitte auch: Wie Emotionen dem Wohnungs- / Hausverkauf im Weg stehen)

Versuchen Sie also Ihre Emotionen möglichst ganz auszublenden und bitten Sie im Zweifel eine neutrale Person um Hilfe.

Tipp
Punkt 10: Grundrisse

Für viele Kaufinteressenten sind Grundrisse schon interessant, sei es um sich einen Überblick über die Raumaufteilung zu verschaffen, oder auch um eventuelle Stellmöglichkeiten für bereits vorhandene Möbel zu prüfen. Ob Sie die Grundrisse gleich im Internet veröffentlichen ist eine Frage, die sich so pauschal nicht beantworten lässt (siehe Punkt 5), aber auf Anfrage oder spätestens bei der Besichtigung sollten Sie gut erkennbare Grundrisse anbieten können.

Tipp
Punkt 11: Besichtigungen

Wenn Sie bis soweit alle Punkte beachtet haben, werden sich sicher bald erste Kaufinteressenten bei Ihnen melden und um Besichtigungstermine bitten. Beachten Sie hierbei bitte, was unter Punkt 9.2 schon erläutert wurde und versuchen Sie jegliche Emotionen auszublenden. Für Sie ist es Ihr Zuhause, für die allermeisten Interessenten wird es zunächst einfach nur ein Haus sein, mehr nicht. Nehmen Sie es nicht persönlich, wenn Interessenten negativ über ihre Immobilie reden – sei es aus Gedankenlosigkeit, oder um den Preis zu drücken.

Unser Tipp: Wenn Sie der Meinung sind, dass es Sie verletzen würde, wenn Interessenten schlecht über Ihre Immobilie reden, sollten Sie eine neutrale Person bitte die Besichtigungen durchzuführen. Bereiten Sie diese neutrale Person gut auf Besichtigungen vor, sodass die Person auch Fragen zur Immobilie beantworten kann.

Tip
Punkt 12: Vorbereitung auf den Notartermin

Sie haben eine Kaufzusage für Ihre Immobilie erhalten? Glückwunsch, dann sind Sie ja fast am Ziel – aber auch in dieser Phase gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren! Bevor Sie einen Notar mit der Erstellung des Kaufvertragsentwurfs beauftragen, empfehlen wir Ihnen eine Finanzierungszusage abzuwarten. Stellen Sie alle Unterlagen zusammen, die von der finanzierenden Bank benötigt werden, um die Finanzierung für die Kaufinteressenten zu prüfen. Sofern die Interessenten solvent sind und im Vorfeld ein realistischer Marktpreis ermittelt wurde, (siehe Punkt 1), stehen die Chancen für den Verkauf Ihr er Immobilie gut. Dennoch empfehlen wir vorab vertraglich zu regeln wer für die Notarkosten aufkommt, falls Sie den Notar beauftragen, und die Kaufinteressenten – aus welchen Gründen auch immer – sich doch noch in letzter Minute gegen den Kauf entscheiden, oder Sie gar beim Notar einfach sitzen lassen.

Ergänzender Hinweis: Auch wenn unsere Checkliste für den privaten Hausverkauf / Wohnungsverkauf sehr umfangreich ist, erhebt sie keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das Thema Immobilienverkauf ist zu komplex, um alle Fragen und Eventualitäten pauschal beantworten zu können.

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Dann sprechen Sie uns gerne an! Bei Ihren Fragen zum Hausverkauf / Wohnungsverkauf im Raum Düsseldorf und in Düsseldorfs Nachbarstädten (Hilden, Haan, Solingen, Leichlingen, Monheim, Erkrath, Langenfeld....) berät Sie:

Immobilienbüro / Sachverständigenbüro

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir weitere Fragen zum Hausverkauf / Wohnungsverkauf nur beantworten können, wenn die Immobilien im Raum Düsseldorf und Umgebung liegen. Hier kennen wir den Markt und sind über die aktuelle Marktlage immer gut informiert. Unserer Ansicht nach ist dies eine unverzichtbare Voraussetzung, um eine gute und qualifizierte Beratung zum Thema Immobilienverkauf leisten zu können.

Sollte die Immobilie, die Sie verkaufen möchten nicht im Großraum Düsseldorf liegen, wenden Sie sich bitte an einen Experten vor Ort. Eine Hilfestellung, wie Sie einen guten Immobilienmakler finden, kann Ihnen dabei unsere Checkliste Maklervergleich liefern. Darin geben wir Tipps die Ihnen helfen können einen guten Makler für den Verkauf einer Immobilie (Wohnimmobilie) zu finden.



Warum wir davon überzeugt sind, dass sich Ehrlichkeit beim Immobilienverkauf auszahlt

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Tags: HausverkaufTippsWohnungsverkaufHausWohnungImmobilieverkaufenImmobilienmaklerTippsVerkaufHausETWMaklerVerkaufRatgeber

Das Immobilien Inserat sollte die Kaufinteressenten ansprechen, für die das Objekt auch wirklich in Betracht kommt, dabei sollte das Immobilien Exposé keine falschen Erwartungen wecken.

Hausverkauf - warum sich Ehrlichkeit auszahlt

Zugegeben, dieses Foto ist eine maßlose Übertreibung – ein bisschen Spaß muss schließlich auch mal sein. So extrem würde wohl kein Immobilien Eigentümer übertreiben, wenn er sein Haus zum Verkauf anbietet, das ist klar. Dennoch erleben wir es immer wieder, dass der Verkauf einer Immobilie scheitert, weil die Werbung / das Online Inserat einfach eine die falsche Zielgruppe anspricht oder das Inserat falsche Erwartungen weckt, die bei der Besichtigung bitter enttäuscht werden.

Wenn wir, um es zu verdeutlichen, mal bei dem Beispiel unseres überspitzt dargestellten Beispiels bleiben wollen: Jemand, der auf der Suche nach einem gepflegten Einfamilienhaus in zentraler Lage ist, würde sich hier natürlich sehr verschaukelt fühlen. Für jemanden der einen Solarenergie Park errichten möchte, könnte ein freies, sonniges Grundstück (je nach Lage) dagegen schon interessant sein.

Zwar gibt deutlich mehr Kaufinteressenten, die ein gepflegtes Einfamilienhaus suchen, als solche die ein Grundstück zur Errichtung eines Solarenergieparks suchen - dennoch würde es keinen Sinn machen die Wellblech Ruine in der Einöde als „Einfamilienhaus in zentraler Lage“ anzubieten.

Ganz klar, bei unseren stark übertriebenen Beispiel ist das offensichtlich und leuchtet jedem ein. Aber auch im wahren Leben kommt es vor, dass Inserate von Immobilien Eigentümern, die ihre  Immobilie verkaufen möchten, schlicht an der in Frage kommenden Zielgruppe vorbei gehen. Und manchmal geschieht das nicht einmal in böser Absicht, sondern deshalb, weil der Eigentümer seine Immobilie nicht Objektiv betrachtet, sondern mit den Augen eines stolzen Eigenheimbesitzers.

So erleben wir es zum Beispiel immer mal wieder, dass die Bahnschienen, die direkt hinter dem Garten verlaufen, eine Autobahn o.ä. gar nicht erwähnt werden. Spricht man die Eigentümer dann darauf an heißt es meist sinngemäß: „Das haben wir extra nicht erwähnt, denn die Bahn stört ja gar nicht. Wir wohnen schon 20 Jahre hier und wir hören es schon gar nicht mehr, wenn die Züge vorbei rattern“.

Das mag auch so sein, Menschen haben durchaus die Fähigkeit Störgeräusche ausblenden zu können, insbesondere wenn diese regelmäßig auftreten und eine Gewöhnung eintritt. Das wollen wir gar nicht in Frage stellen. Kaufinteressenten, die bereits VOR der Besichtigung darüber aufgeklärt werden, dass Bahnschienen, Autobahn o.ä. in der Nähe sind und trotzdem besichtigen möchten, wird es möglicherweise auch nicht stören. Kaufinteressenten, denen diese oder ähnliche Umstände aber verschwiegen werden, kommen mit falschen Erwartungen zur Besichtigung. Selbst wenn Sie eigentlich vielleicht sogar mit dem Umstand hätten leben können – sie fühlen sich in dem Moment getäuscht und das Vertrauen ist dahin. Absolut verständlich und berechtigt, wenn man sich einmal „in die Schuhe des Käufers stellt“ und die Situation aus seiner betrachtet.

Da es bei einem Immobilienkauf jedoch immer um viel Geld geht, ist Vertrauen unserer Erfahrung nach ein ganz entscheidender Faktor beim Kauf einer Immobilie. Dies sollte nicht unterschätzt werden, schließlich stellt der Immobilienkauf für die meisten Menschen die größte Investition dar, die sie je in Ihrem Leben tätigen. Und Vertrauen ist bekanntlich ein zartes Pflänzchen...

In unserer kostenlosen Info-Broschüre Tipps zum Immobilienverkauf haben wir einige hilfreiche Tipps zum Thema Hausverkauf / Wohnungsverkauf für Sie zusammen gestellt.

Und wenn Sie den Hausverkauf / Wohnungsverkauf lieber gleich in professionelle Hände geben möchten, zögern Sie bitte nicht uns anzusprechen! Zum Immobilienkauf und Immobilienverkauf berät Sie:

Beratung zum Immobilienverkauf



Bestellerprinzip – was ändert sich für unsere Kunden?

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Tags: HausverkaufenWohnungverkaufenImmobilienImmobilienmakler
aktuelle InfosAb 01. Juni 2015 tritt das Bestellerprinzip in Kraft. Im Verkaufsbereich, sprich für unsere Kunden, die ein Haus verkaufen oder eine Wohnung verkaufen möchten, sowie für Kaufinteressenten, die ein Haus oder eine Wohnung kaufen möchten, ändert sich dadurch zunächst einmal nichts. Auch können Sie als Verkäufer uns weiterhin unverbindlich Ihre Immobilie anbieten.

Für unsere Kunden bedeutet das konkret: Im Bereich Immobilienverkauf können wir Ihnen auch weiterhin den Service anbieten, kostenlos und unverbindlich Immobiliengesuche aufzugeben. So werden Sie als Kaufinteressenten stets über neue Angebote informiert, bevor die Immobilien öffentlich angeboten werden.

Bei Mietgesuchen sieht das anders aus. Für Mietgesuche können wir diesen  kostenlosen und unverbindlichen Service leider nicht mehr anbieten,  denn rechtlich wäre der Immobiliensuchende bereits als „Besteller“ zu  werten, wenn er einem Immobilienmakler gegenüber seine Suchkriterien  äußert und passende Angebote erhalten möchte. Somit können wir den  Service kostenlos und unverbindlich Immobilien Mietgesuche aufzugeben  leider nicht länger anbieten.



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